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Gehe in das Gefängnis, begib dich direkt dort hin

By Sidvics (Own work) [CC BY-SA 3.0)

By Sidvics (Own work) [CC BY-SA 3.0)

Ich glaube, kein Mensch in meinem Freundes- oder auch in meinem erweiterten Bekanntenkreis saß schon einmal im Gefängnis. Gefängnisse sind etwas für “die anderen”, nicht “für uns”. Und wer im Gefängnis sitzt, der ist ja selber schuld, hat er doch zumeist Schuld auf sich geladen, anderen Menschen geschadet, sie verletzt, vielleicht sogar getötet (oder sie sind nur schwarzgefahren, aber das ist eine andere Geschichte). Warum also sollte sich jemand außerhalb von Gefängnissen um Gefangene kümmern?

Weil es bitter, bitter nötig ist.

Und einfach.
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Was hindert’s, dass ich Christ werde?

Taufe, 3. Jahrhundert

Der folgenden Text beruht auf einer freien Rede von mir auf der Synode der Evangelischen Kirche am 8. November 2011 in Magedburg.

Gott wurde im November 2.372-mal aufgerufen. Das sagt mir die Statistik von Wikipedia. Dass ich in Wikipedia nachschaue, hat etwas mit meinem beruflichen Hintergrund zu tun: Ich bin Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland, dem deutschen Förderverein hinter Wikipedia. 2372-mal also suchte und fand jemand Gott in Wikipedia. Das ist nicht schlecht, was die reine Zahl angeht. Es ist aber auch beileibe nicht gut. Um Ihnen einen Vergleich zu geben: Der Artikel über den Popstar Justin Bieber wurde im gleichen Zeitraum 17.089 mal aufgerufen. [Weiterlesen]

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Schwarzfahrt nach Plötzensee

Es sind diese kleinen Meldungen, die kaum jemand beachtet. Wie heute, im Tagesspiegel. Da heisst es:
Schwarzfahren
Klar, denkt man sich da doch, Schwarzfahren ist Scheisse, ich zahle ja auch für mein Ticket, und wenn es teurer wird, dann wird das auch mehr Menschen abschrecken, auf Kosten der Allgemeinheit ohne Ticket zu fahren.

Das Problem ist nur: In der Konsequenz wird das sehr, sehr teuer für uns alle.

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Best of Twitter (2)

Ich mag diese Zusammenstellungen guter Tweets, wie sie zum Beispiel Anke Gröner und Don Dahlmann regelmässig zusammenstellen (wobei ich bei Don Dahlmann nicht sicher bin, ob er das noch tut). Und da ich gerade in Tweetdeck die Funktion “Collections” gefunden habe, mache ich das doch auch gleich mal. In Zukunft werde ich jeweils dann einen solchen Post erstellen, wenn ich zehn passende Tweets zusammen habe.

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Nicht die Datenspeicherung ist das Problem, sondern das Vorrats

Was ist eigentlich das Problem mit diese Vorratsdatenspeicherung, von der gerade so viel gesprochen wird? (Eine erste Einführung ins Thema bietet die Einleitung im entsprechenden Wikipedia-Artikel, weiter als bis zum Inhaltsverzeichnis braucht man aber nicht zu lesen….).

Photo by r2hox

Photo by r2hox

Mit der Vorratsdatenspeicherung können schwere Verbrechen aufgeklärt und damit weitere schwere Verbrechen (etwa durch Abschreckung potentieller Täter) verhindert werden. Ist das nicht ein guter Grund, die Daten zu speichern?

Nein, ist es nicht.

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Harzimpressionen (1)

Ich verbringe einige Tage im Harz, in Braunlage genauer, wie eigentlich jedes Jahr um diese Zeit. Neu ist dieses mal, dass ich einen Blog habe. Kann ich also mal dieses next big thing von 2007 ausprobieren: Mobile Blogging!!

Fangen wir, natürlich, mit etwas zu Essen an: Frische Waffen und ein Pott Earl Grey. In der Kleinen Teediele Braunlage, für zusammen 3.90 € – beat that,  Berlin

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Es ist nicht einfach / It aint easy

Today I published two blogposts with my favorite Tweets of the last days. Unfortunately, I did not really understand how the „Twitter Collection“ feature works. So now I have accidently deleted all of my favorite Tweets. Next time, I know what to do, so stay tuned…

Heute hatte ich zwei Beiträge mit meinen Lieblingstweets veröffentlicht; leider habe ich erst danach verstanden, wie diese „Twitter Collection“-Feature wirklich funktioniert. Anyway, die Tweets sind weg – und ihr müsst Euch bis zum nächsten mal gedulden.

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Einmal (an die Brüste grapschen) ist keinmal

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass eine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz nicht automatisch ein Grund für eine fristlose Kündigung ist. Zeit Online beschreibt den Vorfall wie folgt:

Der Mann hatte im Juli 2012 im Waschraum zu der Putzfrau gesagt, dass sie einen schönen Busen habe und dann ihre Brust berührt. Als die Frau deutlich machte, dass sie dies nicht wünsche, ließ der Mann sofort von ihr ab.

Im Gespräch mit seinem Arbeitgeber gestand er den Vorfall ein und erklärte, er habe sich eine Sekunde lang vergessen. Er schäme sich, so etwas werde sich nicht wiederholen. Trotzdem kündigte ihm sein Arbeitgeber fristlos. Der Mitarbeiter entschuldigte sich bei der Frau und zahlte ihr ein Schmerzensgeld.

Das BAG wertet dies als einen eindeutigen Fall von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, findet aber, eine Abmahnung hätte auch gereicht, da der Täter offensichtlich nicht „notorisch Grenzen“ überschreiten würde.

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